Das Phänomen der Übersäuerung: Kurz und verständlich erklärt

Dazu ein kurzer Exkurs in die Biologie unseres Körpers: Abgesehen von spezialisierten Aufgaben, ist die Hauptaufgabe all unserer Körperzellen die Produktion von Energie. Dies geschieht in 1.000 bis 6.000 Mitochondrien, welche sich in jeder Zelle befinden, und die die Kraftwerke des Körpers sind. Maßgebender Vorgang ist hier die Oxidation (Verbrennung) von Zuckern und Fetten mit der Hilfe von Sauerstoff. Wie bei jedem Verbrennungsprozess entstehen dabei Verbrennungsrückstände – vorallem Kohlenstoffdioxid (CO²) -, die in der alternativen Medizin auch als Schlacken bezeichnet werden.

Diese Schlacken sind sauer und erniedrigen den pH-Wert im Zellinneren. Das Zellwasser im Inneren einer Zelle ist daher immer leicht sauer. Zellen müssen aber immer und andauernd entsäuert werden, damit die Säurekonzentration im Inneren nicht zu hoch wird (Säure im Inneren des Körpers wirkt nämlich genau wie im Außen ätzend, und könnte bei zu hoher Konzentration den Zellen und Organen Schaden zufügen!). Kann die Entsäuerung bzw. Entschlackung aus irgendwelchen Gründen jedoch nicht ausreichend stattfinden, so erniedrigt sich der pH-Wert der Zellen stetig weiter. Man spricht man von einer Übersäuerung des Körpers.

Kurzform: Zellinterne Verbrennung von Zucker + Fett + Sauerstoff -> Energie entsteht -> saure Abfallstoffe (Schlacken) -> mangelnder Abtransport der Schlacken -> Übersäuerung

 

(Bildquelle: http://www.psoaktuell.com/archiv/bilder2015/uebersaeuerung15-4gr.jpg)

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